Bildungspartnerschaft mit Familien neu denken und gestalten

Eines der großen (und herausforderndsten) Themen in der Elementarpädagogik ist die Bildungspartnerschaft mit Familien.




In diesem Bereich Tätige bewegen sich in einem permanenten Spannungsfeld, denn es gilt, den unterschiedlichsten Ansprüchen und Anforderungen gerecht zu werden.


Die gedeihliche Entwicklung und Förderung der Kinder liegt in der gemeinsamen Verantwortung von Elternhaus und KBBE. Dies gelingt im gemeinsamen Erreichen von Zielen und in konstruktiver Zusammenarbeit. Es ist das Ergebnis eines längeren Prozesses von gemeinsam beschrittenen Wegen im wertschätzenden, vertrauensvollen Umgang miteinander.


Oftmals wird diese Kooperation durch strukturelle Rahmenbedingungen oder durch Idealvorstellungen der Familien oder des pädagogischen Personals von Zusammenarbeit mit Familien erschwert.


Die politischen Vorgaben erleichtern dieses Teamwork selten und orientieren sich in keinem Fall an den Bedürfnissen der Kinder. So werden beispielsweise im Burgenland das Recht der Kinder auf zwei Wochen Ferien ganz aus dem KBB-Gesetz genommen.


Auch dieser Umstand könnte einen Einfluss auf die Bildungspartnerschaft mit den Eltern haben. Emotionale Nähe ist in jedem Fall ein schlechter Begleiter.


Es ist unumstritten, dass der positive Beziehungsaufbau durch persönliche Haltung und einer negativen Einstellung beeinflusst werden kann. Doch in unserer professionellen Haltung als pädagogisches Personal sollten gesetzliche Rahmenbedingungen anerkannt und persönliche Befindlichkeiten unbeachtet bleiben.


Ich möchte Dich einladen, über Deine ganz persönliche Einstellung zu Deiner Bildungspartnerschaft mit Familien nachzudenken.


· Wie gestaltet sich die Bildungspartnerschaft mit Familien in Deiner pädagogischen Arbeit? Bist Du damit zufrieden?

· Wie ist Dein Zugang zu benachteiligten Familien?

· Wieviel an Partizipation und Ausgestaltung tut einer gelingenden Bildungspartnerschaft gut, sodass jeder damit zufrieden sein kann?

· Möchtest Du in Deiner Bildungspartnerschaft mit Familien neue Wege beschreiten? Wenn ja, in welche Richtung soll es sich entwickeln?

· Ist es Zeit für einen Paradigmenwechsel, damit Du Deine Bildungspartnerschaft „neu“ denken und starten können?


Ich möchte Dich mit diesen Fragen motivieren, sich ehrlich und intensiv mit dieser Thematik auseinander zu setzen, damit der Start in ein neues Arbeitsjahr im September von Anfang an auf allen Ebenen entspannt und klar gelingen kann.

Für den Fall, dass Du mich diesbezüglich kontaktieren möchten, lade ich Dich sehr herzlich dazu ein!

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